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Was ist Fasten? Alle Infos zum Thema Fasten

Inhaltsverzeichnis

Was ist Fasten?

Vielleicht fragst Du Dich gerade, was Fasten genau ist. Beim Fasten handelt es sich in verschiedenen großen Religionen um eine alte Tradition. Leute verzichten komplett freiwillig auf Genussmittel und Essen, mitunter auch auf Getränke. Sie möchten mit dem Fasten auf Speisen dem Körper und Geist etwas Gutes tun und ihn entlasten und neu ordnen. Oftmals stehen auch spirituelle Erfahrungen als Motivation für längeres Fasten.

Wie lange die Fastenzeit dauert, hängt von der jeweiligen Methode ab. Wir stellen auch verschiedene Fastenarten vor. Manchmal sind es nur wenige Stunden (Intervallfasten). Teils verzichten die Leute aber auch mehrere Tage auf Essen. Laut Leitlinien der Deutschen Fastenakademie wird bei einer richtig durchgeführten Fastenkur nach Dr.Buchinger/Dr. Lützner mindestens 5 Tage bei täglich 200 bis 500 kcal gefastet. Während dieser Zeit zehrt der Körper von den vorhandenen Energiereserven, vor allem eingelagerte Fettspeicher.

Viele Fastenfans gehen aber auch einfach davon aus, dass es ein Trend zum Abnehmen ist. Dabei geht es beim Fasten vor allem darum, die Essgewohnheiten zu ändern und heilsame Prozesse im Körper anzukurbeln. Mit dem Nahrungsentzug ist das möglich. Es bringt aber auch, je nach Fastenart, willkommene Abnehm-Effekte mit sich. Relevant ist in dem Fall das Intervallfasten, denn typgerechtes Intervallfasten ist im Anschluss an eine Fastenkur spielend leicht umzusetzen.

 

Welche Fastenarten gibt es?

Wenn Du Dich damit beschäftigst, was Fasten ist, wirst Du schnell auf verschiedene Fastenarten stoßen. Sie unterscheiden sich alle voneinander. Die hauptsächlichen Unterschiede liegen:

  • in der Zielsetzung
  • in der Dauer
  • in der Durchführung
  • in den erlaubten Nahrungsmitteln

Die wichtigsten Fastenarten stellen wir kurz vor. So bekommst Du einen kleinen Überblick über die möglichen Fastenmethoden und kannst entscheiden, welche Variante für Dich relevant wäre.

Intervallfasten: Besonders beliebt und gängig

Stößt Du bei Recherchen rund um das Thema „Was ist Fasten?“ auf den Begriff intermittierendes Fasten, handelt es sich um Intervallfasten. Wie schon der Name erahnen lässt, wechselt sich eine Periode der normalen Nahrungszufuhr mit einer Fasten-Periode ab.

Es gibt diesbezüglich verschiedene Konzepte, die verfolgt werden. Je nach Konzept gestaltet sich das Fasten beziehungsweise die Kalorienzufuhr wie folgt:

  • Einmal wöchentlich fasten: Die 6:1 Intervallfastenmethode
  • Zweimal wöchentlich fasten: Die 5:2 Intervallfastenmethode
  • An jedem zweiten Tag fasten: Alternierendes Intervallfasten
  • Tägliches Fastenfenster von 12 bis 20 Stunden: z.B. 12/12, 16/8 oder 20/4 Intervallfasten
  • Fastenmonat im Ramadan: Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang keine Speisen und Getränke

Entscheidest Du Dich für das zweimal wöchentliche Fasten, handelt es sich um die 5:2 Diät. Bekannt ist auch die 16:8 Methode, die selbst über Wochen oder Monate durchgeführt werden kann. Bei dieser Methode nimmst Du innerhalb von 8 Stunden Deine nötige Tagesenergie auf. Die restlichen 16 Stunden fastest Du. Die Fastenzeit muss am Stück ablaufen und innerhalb des Essfensters sollten gesunde Speisen auf dem Plan stehen. Wichtig ist es auch, nicht über den Hunger hinaus zu essen.

Basenfasten: Ohne Verzicht auf feste Nahrung

Beim sogenannten Basenfasten gibt es den Vorteil, dass es keinen Verzicht auf feste Nahrung gibt. Allerdings führst Du beim Basenfasten dem Körper nur basenbildende Lebensmittel zu. Diese Speisen und Getränke führen keine Stoffwechselsäuren zu und sind pflanzlich. Zu den wichtigsten Basenbildnern zählen folgende Nahrungsmittel:

  • Gemüse
  • Salate
  • Obst
  • Kartoffeln

Hochwertige Pflanzenöle sind neutral und dürfen bei einer BAsenfastenkur gerne verwendet werden. Diese Fastenart geht mit viel Flüssigkeit einher. Rund 3 Liter musst Du am Tag trinken. Rund 3 Kilo pro Woche kannst Du mit dem Basenfasten abnehmen. Vielmals wird empfohlen, Basenkur über einen Zeitraum von 1 bis 2 Wochen durchzuführen.

Heilfasten: Traditionell ohne Festnahrung

Die Fastenart Heilfasten nach Buchinger gehört zu den traditionellen und bekannten Methoden. Es wird beim Heilfasten komplett auf Festnahrung verzichtet. Während der Fastenzeit wird lediglich auf Flüssigkeitszufuhr Wert gelegt. Sie zählt sogar zu den beliebtesten Fastenarten überhaupt.

Vielmals liegt die Fastenzeit zwischen 5 und 7 Tagen. In unserem Beitrag Heilfasten Anleitung kannst Du Dir einen Überblick über die Durchführung der Fastenart einholen und es möglicherweise selber einmal ausprobieren.

Suppenfasten: Von morgens bis abends Suppe

Bei dieser sehr leckeren Variante isst Du keine feste Nahrung, sondern nur vegane, basische und fettarme Suppen. Die sehr wärmenden Fastensuppen führst Du dem Körper morgens, mittags und abends zu. Lediglich etwas Obst ist zwischendurch erlaubt.

Um gute Erfolge zu erzielen, solltest Du Dich für eine Fastenzeit von mindestens 6 bis 8 Tagen entscheiden. Hinzu kommen noch Entlastungs- und Aufbautage. Hast Du noch nie Suppenfasten ausprobiert, solltest Du im Vorfeld eine Fastenanleitung durchlesen. Außerdem bieten wir Dir auch einen passenden Begleitkurs an. In unserem Shop findest du alles was du zum Suppenfasten benötigst. Besonders beliebt sind unsere lecker frischen und bereits vorgekochten Fastensuppen.

Saftfasten: Ernährung nur durch Frucht- und Gemüsesäfte

Saftfasten ist eine Unterform des Heilfastens. Beim Saftfasten trinkst Du über einen vorgegebenen Zeitraum ausschließlich frisch gepresste Frucht- und Gemüsesäfte. Auch Wasser und Tee gehören dazu. Bis zu 1,5 Liter musst Du trinken.

Durch das Saftfasten soll der Stoffwechsel des Körpers angeregt werden. Zudem soll es zu einem natürlichen Säure-Basen-Haushalt beitragen. Anfangs bietet sich eine Dauer von 5 Tagen als Fastenzeit an. Später kann die Dauer auch etwas erhöht werden.

Schrothkur: Zum Teil mit fester Nahrung

Die Schrothkur erlaubt Dir, auch feste Nahrungsmittel zu Dir zu nehmen. Bis zu 600 Kalorien am Tag sind während der Schrothkur möglich. Allerdings muss es fettfreie und salzarme Nahrung sein, die Du Dir zuführst. Auf einen wasserarmen Trockentag mit maximal 1 Liter Flüssigkeit folgt ein wasserreicher Tag, an dem Du 3 Liter trinken musst. 

Bei der mehrwöchigen Schrothkur kommt es zu einer Wasserfluktation, weswegen sie für Menschen, die dazu neigen schnell auszutrocknen, nicht geeignet ist. 

Molkefasten: Molke und weitere Flüssigkeiten auf dem Plan

Molkefasten gehört auch zu den bekannten Fastenarten. Bei dieser Variante nimmst Du lediglich Molke und Flüssigkeiten wie Fruchtsäfte und Mineralwasser auf. Ansonsten verzichtest Du auf andere Nahrungsquellen.

Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollte die Fastendauer bei rund 7 Tagen liegen. Hierbei musst Du wieder die Entlastungs- und Aufbautage hinzurechnen.

 

Welche positiven Effekte bringt das Fasten mit sich?

Der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel kann einige Vorteile mit sich bringen. Er kann sich unter anderem positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken. Einige Experten sprechen sogar von einem Stoffwechsel-Reset, wodurch sich der Körper auf die eigentliche Grundeinstellung schaltet. Unter anderem sollen folgende positive Effekte möglich sein:

  • Trainiert den Stoffwechsel
  • Zellreinigungsprozesse werden unterstützt
  • Stärkung der Immunabwehr
  • Abbau von Fettpolstern
  • Teils Gewichtsverlust
  • Ausschüttung von Glückshormonen

Von daher ist es auch gar nicht verkehrt, gelegentlich zu fasten. Immerhin werden so wichtige Prozesse aktiviert, die dazu beitragen, sich gesünder und fitter zu fühlen. Erwähnenswert ist aber auch der Gute-Laune-Effekt. Nach mehreren Tagen des Fastens werden Glückshormone ausgeschüttet. Um einen Effekt zu verspüren, solltest Du mindestens 5 Tage fasten.

Es gibt auch hinsichtlich mancher Erkrankungen vorteilhafte Effekte, wenn Du fastest. Laut der Ärztegesellschaft Heilfasten & Ernährung kann sich eine Heilfastenkur auf folgende Krankheiten vorteilhaft auswirken:

  • Chronische Entzündungen
  • Metabloisches Syndrom
  • Schmerzzustände
  • Atopische Krankheiten
  • Kardiovaskuläre Krankheiten
  • Psychosomatische Krankheiten

Allgemein soll richtig durchgeführtes Fasten regenerierend wirken. Zudem soll es bei Stoffwechselstörungen hilfreich sein. Auch wird erwähnt, dass es die Blutfettwerte und den Blutdruck verbessern könnte. Laut Untersuchungen soll das Fasten den körpereigenen Selbstreinigungsprozess ankurbeln.

 

Was passiert beim Fasten in unserem Körper?

Fasten geht mit verschiedenen Prozessen im Körper einher. Was genau abläuft, wenn Du auf bestimmte Lebensmittel verzichtest, zeigen wir Dir hier auf.

  • Der Körper verbraucht zunächst Zucker, den er in Muskulatur und Leber abgespeichert hat.
  • Gehirn und Organe benötigen jedoch Energie, weswegen der Körper auf Notreserven zugreift.
  • Sowohl Speckröllchen als auch überschüssiges Eiweiß aus Organen und Muskeln werden angezapft.

Beim Fasten wird sozusagen überall im Körper Eiweiß abgebaut, weswegen Du es nicht übertreiben solltest. Entscheidest Du Dich nur für eine Fastenwoche, wird nur wenig Eiweiß abgebaut. Falls Du länger fasten möchtest, ist Vorsicht angesagt. In dem Fall ist eine ärztliche Überwachung oder professionelle Begleitung ratsam.

Für das Fasten in dem eigenen Zuhause ist aber eine Woche optimal. Es kann jedoch zu Kreislaufproblemen kommen. Das liegt daran, dass der Körper in der Fastenzeit weniger Energie benötigt. Auch sinken Blutdruck und Herzschlag.

 

Ist Fasten eine Abnehm-Methode?

Oft wird das Fasten als Abnehm-Methode angesehen, obwohl es eigentlich hauptsächlich dazu gedacht ist, den Stoffwechsel des Körpers anzukurbeln und ihn von unnötigem Zucker und fettigen Bestandteilen zu befreien.

Aber letztendlich hängt es auch von der Fastenart ab. Intervallfasten ist eine Fastenart, die sich zum Abnehmen anbietet. Dies gilt als Kurzeitfasten und geht mit keinem Jo-Jo-Effekt einher. Bei dieser Methode wird keine wichtige Muskelmasse abgebaut. Auch der Stoffwechsel wird nicht gedrosselt.

Besonders beliebt sind die 5:2 und die 16:8 Methoden. Bei der 5:2 Methode darfst Du an 5 Tagen wie gewohnt essen. An 2 Tagen hingegen darfst Du maximal 800 Kalorien zu Dir nehmen. Bei der Methode lernt der Körper, wie er von Deinen Reserven lebt.

Du könntest aber auch die 16:8 Methode nehmen, die Dir erlaubt, 8 Stunden Nahrung zu Dir zu nehmen. Dafür musst Du 16 Stunden am Stück ohne zusätzliche Nahrung auskommen. Der Körper durchläuft während der 16 Stunden eine kurze Fastenzeit.

 

Wie gesund uns empfehlenswert ist Fasten?

Fasten kann sich durchaus positiv auf den Körper auswirken. Hierbei ist aber die Fastenart relevant. Als gesündestes Fasten wird das Intervallfasten eingestuft. So muss der Körper einige Stunden ohne Nahrung aushalten, wird aber auch nicht überfordert.

Für gesunde Erwachsene ist Fasten gut verträglich. Natürlich solltest Du es auch nicht übertreiben. Handelt es sich nicht um das Intervallfasten, solltest Du nur einen kurzen Zeitraum von 5 bis 8 Tagen fasten.

Falls Du mehrere Wochen am Stück fasten möchtest, sind entsprechende Fastenkuren in einer Einrichtung relevant. Wer unter Vorerkrankungen leidet, sollte auf jeden Fall im Vorfeld den Arzt konsultieren, das Vorhaben absprechen und absegnen lassen.

Für schwangere Frauen ist das Fasten tabu. Ebenso ist es bei stillenden Müttern. Auch sollen demente Personen und Leute mit Essstörungen auf das Fasten verzichten. Wer unter eine Funktionsschwäche von Leber oder Nieren leidet, fastet ebenfalls lieber nicht. Auch für Leute mit Typ-1-Diabetes ist das Fasten nicht geeignet.

 

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